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Tetralemma

  • Stehen Sie manchmal vor Entscheidungen und Plus/Minus- bzw. Nutzen/Aufwand-Listen bringen Sie zu keinem Ergebnis?
  • Oder Sie haben sich bereits für eine Variante entschieden, merken jedoch, dass sich die Entscheidung nicht rund anfühlt?
  • Soll ich das Jobangebot annehmen oder doch lieber den derzeitigen Job behalten?
  • Will ich am Land in einem Haus wohnen oder bleibe ich in meiner Stadtwohnung?
  • Soll ich für drei Jahre ins Ausland gehen oder will ich in meiner Heimatstadt bleiben?

Das Tetralemma stammt ursprünglich aus der indischen Logik und wurde dort in der Rechtsprechung verwendet. Für das Coaching wurde es vor allem von Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer als Instrument eingeführt. Dabei soll der Entscheidungs- und Handlungsraum beim Vorliegen eines sogenannten „Dilemmas“ erweitert werden.

Es dient als Entscheidungshilfe. Vor allem dann, wenn Plus/Minus-Listen, Stärken/Schwächen-Analysen, etc. zu keinem Ergebnis führen ist es hilfreich sich dem Thema auf eine andere, neue Art zu nähern. Durch das Tetralemma erhält man neue Impulse, die man in den weiteren Entscheidungsprozess einfliessen lässt.

Das Tetralemma ist eine Methode, die sehr gut dazu geeignet ist, sich auch körperlich in eine Situation nach der Entscheidung zu versetzen, indem eine Visualisierung durchgeführt wird. Sie macht insbesondere dann Sinn, wenn eine Entscheidung zwischen zwei Positionen schwierig oder unmöglich erscheint. Das Tetralemma dient zur Überwindung des vertikalen Denkens und lädt zum lateralen Denken (Querdenken) ein.